K. Valentin "Der groteske Theaterbesuch"
Rosenmontag, 15. Februar 2010
19:00 Uhr
Einen „Wortzerklauberer“ nannte ihn einmal ein Kritiker, und das meinte er nicht böse, sondern voller Bewunderung für einen genialen Geist. Karl Valentin war ein Meister, wenn es ums Sinn-Verdrehen ging. Seine Stücke leben von jenem grotesken Witz, der Valentin und seine kongeniale Partnerin Liesl Karlstadt in den 20er und 30er Jahren unsterblich werden ließen. Dabei hätte man Valentin nach seinem Tod fast vergessen. Selbst in seiner Heimatstadt München wurde man erst in den 60er Jahren wieder aufmerksam auf den begnadeten Komiker – zum Glück, denn sonst gäbe es heute das ValentinKarlstadt Theater München nicht, und das wäre nun wirklich jammerschade. Längst hat sich das Ensemble zu einer Institution auch außerhalb von Münchens und Bayerns Grenzen entwickelt wenn es um die Aufführungen von Karl Valentins Stücken und Dialogen geht. Valentins Talent, die Komik und Tragik des Alltags in einmalig umständliche Dialoge zu verpacken, führt hier seit nunmehr zehn Jahren zu heftiger Lachtränenproduktion. In dem neuen Programm „Der groteske Theaterbesuch“ leben Karl Valentin und Liesl Karlstadt in den Original-Einaktern „Der Theaterbesuch“, „Der verhexte Scheinwerfer“, „Der Firmling“ und „Der Zithervirtuose“ wieder auf. Drei Schauspieler, ein Pantomime, der zum grotesken Dirigenten eines mehrköpfigen „Blas- und Zupf-Symphonetts“ wird und der typisch Valentin’sche Humor sorgen für beste Unterhaltung.
Karten erhalten Sie im Bürgerservice oder unter Tel. 08342 40123