" Land des Lächelns" - Franz Lehár AUSVERKAUFT!!!
Sonntag, 15. Januar 2012
19:00 Uhr
Im Land des Lächelns gelingt es Franz Lehár, musikalisch die zwei unterschiedlichen Welten, die aufeinander prallen, zu schildern: Die Fülle wienerisch gefärbter Melodien steht in packendem Kontrast zu den subtil gezeichneten Nuancen der fernöstlichen Seele. Der Komponist verarbeitete folkloristischen Kolorit mit rhythmischem Schwung und schuf überzeugende Charaktere. Sein melodischer Einfallsreichtum verband Gefühl und Drama, Humor und Sinnlichkeit. Ein großer Komponistenkollege war ein Bewunderer Lehárs :Giacomo Puccini, der meinte: "Ich kann Ihnen nicht sagen, wie glücklich ich war, Sie aus nächster Nähe kennenzulernen, ... und die Melodie Ihrer welterobernden Musik bewundern zu dürfen."
Im Wiener Salon des Vaters begegnet Komtess Lisa dem chinesischen Prinzen Sou Chong. Lisa gesteht Mi, Sou-Chongs Schwester, ihre Liebe zum Prinzen. Ihr bisheriger Verehrer, Leutnant Gustl, scheint ihr im Vergleich langweilig. Als Sou-Chong sich unerwartet zur Abreise gezwungen sieht, weil er durch den Tod seines Bruders in der Heimat zum Regenten geworden ist, gesteht auch er ihr seine Liebe und Lisa folgt dem Mann, der sie durch seine Fremdartigkeit fasziniert. Doch als der Reiz des Neuen in China verflogen ist, erkennt sie, dass sie heimisch werden kann. Er wiederum kann sich nicht gegen die starren Traditionen seines Landes auflehnen. Sein Onkel möchte, dass der Neffe endlich eine politisch kluge Ehe schließt und hat gleich drei Mandschu-Mädchen für ihn ausgesucht. Der Prinz erklärt diesen Heiratsakt als bloße Formalität. Lisa kann sich jedoch nicht damit abfinden. Leutnant Gustl der als Militärattaché aus Wien nach Peking versetzt wurde, will sie wieder in die Heimat zurück bringen. Aber der Prinz gibt sie nicht frei. Zornig erklärt er ihr, dass er als Asiate Herr über Leib und Leben seiner Frau sei, und verbietet ihr zu gehen. Gustl versucht nun, Lisa zur Flucht zu verhelfen, Er spricht zuerst mit Mi, die inzwischen auch Gustl in mehr als nur Freundschaft zugetan ist. Auch Mi erkennt, dass eine Versöhnung zwischen Lisa und ihrem Bruder nicht mehr möglich ist, Doch der Plan mißglückt. Sou-Chong hat jedoch inzwischen erkannt dass er Lisa nicht mehr halten kann. Traurig lässt er sie fortgehen und bleibt einsam mit Mi zurück.
Karten erhalten Sie ab dem 1. September 2011 im Bürgerservice oder unter der Tel. 08342/40123.